Technische Ausstattung

Zur Korrektur der operativen Behandlung von Fehlsichtigkeiten steht der Einsatz modernster Technologien, um ein hohes Maß an Präzision und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
 
In der Augenklinik am Gendarmenmarkt kommen folgende Geräte zum Einsatz:
 
Während der Voruntersuchung wird mit modernsten Geräten die genaue Beschaffenheit des Auges erfasst:

Hornhauttopographiesystem (OrbscanTM II)

Mit diesem hochspezialisierten Hornhautanalysesystem werden dreidimensionale Messungen der Hornhaut durchgeführt. Detaillierte Daten der Hornhautvorder- und rückfläche ermittelt. Diese Messungen dienen als Grundlage zur landkartenartigen Hornhautdickenbestimmung (Pachymetrie). Dabei wird auch der dünnste Punkt der Hornhaut ermittelt, dieser dient dem Operateur zur Ermittlung des maximal möglichen Hornhautabtrages im Rahmen der refraktiven Hornhautchirurgie.

Pupillometer (Procyon)

Dieses Präzisionsmessgerät erfasst den genauen Pupillendurchmesser bei Tageslicht, in der Dämmerung und bei Dunkelheit, um feststellen zu können, wie weit sich die Pupille in der Dunkelheit erweitert. Der Durchmesser, der in der Dunkelheit gemessenen Pupille ist die Ausgangsvoraussetzung zur Ermittlung des operativen Behandlungsdurchmessers. Würde eine Behandlung ohne diese Meßergebnisse durchgeführt, kann es nach dem Eingriff zu Lichthofsehen (z.B. Halos) kommen.

ZywaveTM-Aberrometer

Winzige Unterschiede in der Brechkraft des Auges, die nur in einem Sektor des optischen Systems Auge auftreten, können mit diesem speziellen Gerät (Aberrrometer) vermessen werden. Das Aberrometer misst auf der Wellenfront-Technologie aufbauend die tatsächlichen Abweichungen im optischen System.
 
So kann anschließend eine maßgeschneiderte, indivduell auf Ihr Auge abgestimmte Behandlung erfolgen. Durch den Einsatz dieser modernsten Technologie kann je nach Untersuchungsergebnis die Hornhautoberfläche individuell geglättet werden.

Während der Operation

Keratom: Zyoptix XPTM/Hansatom Zero KompressionTM

Mit diesem Präzisionshobel Hansatom (weltweit wurden hiermit die meisten LASIK-Behandlungen durchgeführt) wird ein hauchdünnes Scheibchen der obersten Hornhautschicht geschnitten. Das Nachfolgemodell: Zyoptix XP schneidet wesentlich schnitttiefengenauer und erzeugt eine glattere Oberfläche. Nach dem Präzisionsschnitt wird die obere Hornhautschicht (engl. Flap) wie ein Buchdeckel geöffnet und über ein Scharnier aufgeklappt. Nun verdampft der Laser computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus dem Inneren der Hornhaut. Anschließend wird das dünne Hornhautscheibchen wieder zurückgelegt und liegt wie körpereigenes Pflaster über der Wunde. Ein Vernähen der glatten Schnittflächen ist nicht erforderlich, da es von selbst haftet.

Femtosekundenlaser

Alternativ kann auf Wunsch neben dem Mikrokeratom ein Femtosekundenlaser für die Präparation des Hornhautdeckels eingesetzt werden. Da bei Einsatz des Femtosekundenlasers auf jegliche mechanischen Instrumente verzichtet wird, spricht man auch von der Femto LASIK.

Excimerlaser: Zyoptix Z100TM

Excimerlaser der neuesten Generation verfügen über zwei bedeutsame Sicherungssysteme:
 
Ein schnell reagierendes Eye Tracking, um unwillkürliche Augenbewegungen auszugleichen. Mit dem Flying Spot System wird der kleine Laserstrahl programmiert über die Hornhaut bewegt. Somit kann die Hornhaut entsprechend Ihrer Fehlsichtigkeit punktgenau abgetragen werden.
 
Mit dem Zyoptix Z100 können – neben der Standard LASIK-Operation wellenfronstgestützte oder abtragsopitimierte (asphärische) Behandlungen durchgeführt werden.
 
Zusätzlich verfügt der neue Zyoptix Z100 der Firma Bausch&Lomb über ein Iriserkennungssystem (Regenbogenhautfoto angelehnt an zukünftige, biometrische Passdaten). Hierdurch wird der Patient erkannt, die entsprechenden Voruntersuchungen, bei denen die Iris aufgenommen wurde, zugeordnet und eine personalisierte Behandlung eingeleitet und gewährleistet. Der Sicherheitszuwachs besteht darin, dass weder der Patient noch die Augen verwechselt werden können.
 
Durch den Abgleich der Iris zwischen der Operationsliege und den Voruntersuchungen wird eine Verdrehung des Auges (sog. Rotation) ausgeglichen. Somit wird einer Verschiebung der Achsenkorrektur vorgebeugt, ein Nichtausgleich würde z.B. bereits bei 6° zu einer Fehlkorrektur von 20% führen. Dies ist sowohl für eine aberrometriegesteuerte LASIK als auch für eine Korrektur einer Hornhautverkrümmung von entscheidener Bedeutung.
 
Regelmäßige Wartungen und die ständige Anwesenheit eines speziell ausgebildeten Technikers während der Operation gewährleisten sichere Operationsergebnisse.
 
Darüberhinaus stehen für spezielle Augenbefunde selbstverständlich sämtliche, neuesten Untersuchungsgeräte zur Verfügung.

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Augenklinik und
Lasikzentrum am
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Charlottenstraße 60
10117 Berlin
 
Tel.: 030/206589-0
Fax: 030/206589-2