Femto Lasik

In einem kurzen Filmbeitrag erhalten Sie hier erste Informationen über dieses innovative Operationsverfahren, das ein Leben ohne Brille und Kontaktlinsen ermöglicht.
 
Die Entwicklung vom Mikrokeratom zum Femtolaser hat das Ziel, den Hornhautschnitt bei der Lasik noch sicherer zu machen.
 
Bisherige Femtolaser (15 - 60 kHz) erreichen dabei aber nicht die Schnittqualität wie die bisher verwendeten Präzisionsmesserchen.
 
Der Schweizer Firma Ziemer ist es durch die Erhöhung der Laser-Frequenz über 1000kHz gelungen, die Qualität der mechanischen Messer nicht nur zu erreichen, sondern diese durch den DaVinci-Femtolaser noch zu verbessern.
Das war Grund genug, um an der Augenklinik und Lasik Zentrum am Gendarmenmarkt vollständig auf diese Technologie umzustellen und somit die Sicherheit, die Qualität und Vorhersagbarkeit der refraktiven Resultate weiter zu steigern.
Sie ist damit die erste Klinik Deutschlands, die Femtolasik als Standardmethode anbietet.
Die Femto- Lasik ist die aktuellste Form eine Fehlsichtigkeit chirurgisch korrigieren zu lassen. Erstmals ist es so möglich, eine Lasik- Behandlung ganz ohne den Einsatz einer mechanischen Klinge (Mikrokeratom) durchzuführen. Dabei kommt neben dem Excimer- Laser, der die eigentliche Korrektur auf der Hornhaut durchführt, zusätzlich ein Femtosekundenlaser zum Einsatz. Dieser erzeugt die Lappenbildung (Flap) ausschliesslich durch einen Laserstrahl.
 
Die Femto- Lasik- Operation ist heute das modernsteVerfahren der refraktiven Chirurgie. Die Femto- Lasik eine äußerst präzise und sichere Behandlungsmethode.

Vorteile der Femto-LASIK

Die Femto-LASIK ist genauer. Mit dem Femtosekunden-Laser werden homogene, gleichmäßig dicke Hornhautlamellen mit exakt reproduzierbarem Durchmesser erzeugt. Konkret sieht ist das so: Bei Mikrokeratomen sind Schwankungen der Lamellendicke von 50 µm die Regel - der Laserschnitt mit dem Femtosekunden-Laser hingegen erzeugt eine völlig homogene Lamelle mit einer Toleranz von lediglich 5 µm. Nach dem Laserschnitt wird die oberflächliche Hornhautlamelle aufgeklappt und die Hornhaut wie auch bei der LASIK mit einem Excimer Laser neu geschliffen, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.
 
Durch den präziser geschnittenen Flap ist das postoperative Ergebnis der LASIK besser zu berechnen, die Korrektur der Fehlsichtigkeit wird noch genauer als bei der herkömmlichen LASIK.
Die Femto-LASIK ist sicherer. Obwohl bei der LASIK das Risiko einer Schnittkomplikation mit dem Mikrokeratom bereits sehr gering ist, kann dieses geringe Risiko durch den Einsatz eines Lasers weiter verringert werden. Mit dem Femtosekundenlaser können Schnittfehler komplett vermieden werden. Zudem sind Infektionen nach einem Laserschnitt nahezu ausgeschlossen, da keine Keime eingeschleppt werden können, und eine Epitheleinwachsung wird praktisch nicht mehr beobachtet. Die Femto-LASIK ist daher besonders geeignet für Patienten, die bisher Bedenken vor dem mechanischen Einschneiden der Hornhaut mit dem Mikrokeratom hatten und die die hohe Präzision des Laserschnitts bevorzugen.

Ablauf der Femto-LASIK

Die Femto-LASIK läuft wie die herkömmliche LASIK in drei Schritten.
1. Präparation der Hornhautlamelle mit dem Femtosekunden-Laser
 

 
Es wird zunächst ein Fixationsring auf das Auge gesetzt. Darauf wird ein Kontaktglas platziert, über welches die Laserstrahlen des Femtosekundenlaser computergesteuert in einer vorberechneten Tiefe der Hornhaut fokussiert werden. Die Hornhautlamelle entsteht, indem viele tausend Laserpulse in einer Ebene aneinander gereiht werden. Über das Operationsmikroskop und einen Monitor kann der Operateur den Fortschritt des Laserschnittes exakt mitverfolgen. Ist die vordere Hornhautlamelle komplett präpariert, wird der Fixationsring entfernt und der Hornhautdeckel mit einem feinen Instrument aufgeklappt.
2. Korrektur der Fehlsichtigkeit (mit dem Excimer-Laser)
 

 
Wie bei der herkömmlichen LASIK wird jetzt die Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung) durch Schleifen der Hornhaut mit dem Excimer Laser korrigiert.
3. Reposition des Hornhautdeckels und Heilung
 

 
Zum Schluss wird die vordere Hornhautlamelle wieder zurückgeklappt. Sie saugt sich von selbst fest und verschließt wie ein körpereigenes Pflaster die Hornhaut. In den ersten Stunden tränt und reibt das Auge etwas und das Sehen ist noch verschwommen. Bereits wenige Stunden nach der Femto-LASIK wird dann ein gutes Sehvermögen erreicht, bis zur endgültigen Stabilität dauert es zwei bis drei Monate.

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