Qualitäts-Check - Was man bei der Auswahl des Laser-Zentrums
beachten sollte
Die Qualität der Laserbehandlung Ihrer Augen und damit die Sicherheit
der Behandlung und letztendlich die Qualität des Sehens für den Rest
Ihres Lebens hängen entscheidend von der angewandten Technik und der
fachlichen Kompetenz Ihres Operateurs ab.
Wir haben Ihnen im Folgenden eine Checkliste zusammengestellt, die
Ihnen helfen soll, anhand einiger gezielter Fragen zu erkennen, wo Sie
einen Eingriff unbesorgt durchführen lassen können und bei welchen
Angeboten es sich auf den ersten Blick um möglicherweise günstige, aber
letztendlich um qualitativ minderwertige Behandlungsformen handelt,
deren Preis-„Vorteile“ zumeist in der Anwendung veralteter Techniken zu
finden sind.
- Beratung durch einen erfahrenen Facharzt für
Augenheilkunde, Spezialgebiet: refraktive Chirurgie
Den Grundstein für eine erfolgreiche Behandlung legt die gründliche und
gewissenhafte Untersuchung Ihrer Augen. Anhand dieser Ergebnisse wird
gemeinsam mit Ihnen das geeignete Verfahren, welches Ihren Bedürfnissen
und Ansprüchen gerecht werden kann, in einem ausführlichen Gespräch
festgelegt und alle Risiken sowie Chancen offen und ehrlich besprochen.
- Die Voruntersuchung und Beratung dauern ca. 2
Stunden
Eine gewissenhafte Untersuchung Ihrer Augen erfordert Zeit. Da für die
Sicherheit der Behandlung neben den technischen Messungen auch
Untersuchungen aller Augenabschnitte, einschließlich der
Pupillenerweiterung, notwendig sind, sollten diese und die darauf
basierende Beratung in Ruhe und mit größtmöglicher Sorgfalt erfolgen.
- ORBSCAN II-Untersuchung
Mit diesem Gerät kann nicht nur eine Landkarte der
Hornhautvorderfläche, sondern auch der Hornhautrückfläche erstellt
werden. Es ist derzeit das einzige etablierte Gerät, welches eine
"Forme-fruste" des Keratokonus (krankhafte Hornhautverdünnung -
absolute
Kontraindikation zur Laserbehandlung) ausschließen kann. Eine
Ultraschallvermessung reicht dazu nicht aus.
- Sehr erfahrener Operateur
Ein entscheidender Garant für den Erfolg einer Operation ist, neben der
technischen Ausstattung, der sehr erfahrene (über 40.000
durchgeführte Operationen) und sehr gut ausgebildete Operateur, der
über Erfahrungen auch als Oberarzt an einer Universitätsklinik verfügt.
Täglicher OP-Betrieb und eine Mindestanzahl von mehr als 3.000
Operationen am Auge im Jahr sollten Standard sein.
- All Laser Lasik
(Femtolasik)
Femtolaser der neuesten Generation (Kriterium >1.000 kHz)
ermöglichen einen kontinuierlichen OP-Ablauf (kein wechseln der
OP-Liegen), einen sofortigen und uneingeschränkten Einsatz der
Sicherheitseyetracker der modernen Excimerlaser (keine Wartezeit
zwischen Schnitt und Behandlung). Durch die höhere Hertzzahl (alte
Laser verwenden 15 - 60 kHz) erhöhen sich somit Sicherheit und
Komfort für den Patienten.
Durch der Entwicklung dieser Lasertechnologie sind Schnitte mit den
bisher verwendeten Mikrokeratomen (HH-Messer und HH-Hobeln) nicht mehr
zeitgemäß.
- Excimer-Laser der letzten Generation
Der Laser, als Herzstück der Behandlung, sollte immer in der
aktuellsten
Hard- und Softwareversion verwendet werden. Geräte, die seit mehr als 2
Jahren nicht aktualisiert wurden, sind veraltet. Dabei ist dieses
Update, die Aktualisierung, nicht mit
Wartung gleichzusetzen. - Diese ist auch selbstverständlich, verändert
aber nicht die Konfiguration und somit auch nicht die Modernität des Lasers.
- Flying Spot Laser
Der Laser wandert mit einem dünnen Strahl (Durchmesser 1 und 2 mm) nach
einem ausgeklügelten Rhythmus über die Hornhaut, so dass bei jeder
Applikation die volle Laserleistung an der zu behandelnden Stelle
genutzt werden kann. Die durch den Lasereinsatz entstandene Gaswolke
des zuvor behandelten Areals schwächt so den folgenden Laserimpuls
nicht ab.
- Blickverfolgungssystem (eye-tracker)
Ein drehbarer Strahlenspiegel bewegt den Laserstrahl Ihren
Augenbewegungen entsprechend mit. Somit wird garantiert, dass auch bei
kleinsten
Bewegungen die Laserenergie immer die vorgesehene, richtige Stelle
erreicht. Einer Dezentrierung der Behandlungszone kann so vorgebeugt
werden.
- Eyetracker in x, y und z Richtung
Alte Blickverfolgungssysteme können nur die Rechts-links- (x-Achse) und
Oben-unten-Bewegungen (y-Achse) ausgleichen. Mit modernen Geräten wird
auch eine Vor- und Rückwärtsbewegung erkannt und der Laserstrahl
dementsprechend nachjustiert - und das vor jedem neuen
Laserimpuls (bis
zu 10.000 mal pro Behandlung).
- Iriserkennung
Über ein Iriserkennungssystem (Regenbogenhautfoto - entlehnt aus der
Sicherheitstechnik) wird der Patient erkannt. Die entsprechenden
Voruntersuchungen, bei denen die Iris aufgenommen wurde,
werden zugeordnet und
eine personalisierte Behandlung eingeleitet. Der Sicherheitszuwachs
besteht darin, dass weder der Patient noch die Augen verwechselt werden
können.
- Dynanische
Rotationskompensation
Durch den Abgleich der Iris mit den Voruntersuchungen wird eine
Verdrehung des Auges (sog. Rotation), wie sie im Liegen durch die
veränderte Lage des Gleichgewichtsorgans häufig erfolgt (weit über 25%
der Menschen zeigen dieses Phänomen) ausgeglichen. Somit wird einer
Verschiebung der Achsenkorrektur vorgebeugt. Dies ist sowohl für die
aberrometriegesteuerte LASIK als auch für die Astigmatismus-Korrektur
besonders entscheidend. Die Dynamische (kontinuierliche Korrektur)
Rotationskompen-
sation ist dabei den älteren statischen und gar
manuellen Anzeichnungsmethoden weit überlegen.
- Behandlungszone über 8 mm
Um auch bei Dämmerung und im Dunkeln gut sehen zu können, muss die
behandelte Zone mindestens so groß sein, wie der Pupillendurchmesser im
Dunkeln. Auch wenn man es nicht vermutet, so haben Patienten bei
genauer Messung unter Nachtbedingungen (muss Teil der Voruntersuchung
sein) häufig Pupillen, welche größer als 7 oder 8 mm sind, so dass hier
eine Laserbehandlung mit älteren Geräten zu Nachtfahrproblemen
(Nachtsicht) führen kann.
- Individualisierte Programme:
- Aberrometriegesteuerte Lasik
Personenbezogene individualisierte Behandlung, welche auch
Brechkraftfehler des gesamten Auges korrigieren kann, die mit der
Brille nicht behoben werden können. Dadurch werden Halo-Wahrnehmungen
nach der Lasik vermieden und insgesamt eine bessere Qualität des
Sehens, besonders aber des Dämmerungssehens, erzielt.
- Tissue-saving-Lasik
Programm zur Laseransteuerung, welches besonders die Belange der dünnen
Hornhäute berücksichtigt und sehr gewebeschonend arbeitet.
- Laser-Frequenz 100 Hz
Durch eine hohe Frequenz der Laserimpulse wird die Behandlungszeit
verkürzt, ein Austrocknen der Hornhaut vermieden und die Genauigkeit
erhöht. Die Frequenz muss dabei mit dem Eye-Tracking-System koordiniert
werden, damit vor jedem Laserimpuls dieser entsprechend justiert werden
kann. Bei sehr hohen Laserfrequenzen (200 Hz und mehr) ist dieses
Zusammenspiel - und damit die Genauigkeit des Laserabtrags - nicht immer
gewährleistet. Ungeachtet dessen kommt es bei diesen Frequenzen zur
Aufheizung des Gewebes, was eine thermische Gewebeschädigung zur Folge
haben kann. Durch die Verwendung von Herden mit unterschiedlichen
Durchmessern und deren mathematisch optimierter Kombination können mit
einer Frequenz von bis zu 100 Hz bei gleicher oder sogar kürzerer
Behandlungsdauer diese Risiken ausgeschlossen werden.
- Im Laserzentrum werden auch alle anderen
chirurgischen Verfahren zur Brillenkorrektur angeboten
(Hornhautincisionen, ICL, CLE, multifokale Linsen)
Damit haben Sie die Gewähr, dass nicht "auf Teufel komm raus" gelasert
wird, sondern das für Ihr Auge optimale Verfahren zur Anwendung gelangt.
- Die Rate der aus medizinischen Gründen nicht
behandelbaren Patienten liegt bei ca. 25%
Nicht alle Augen sind für einen Wahleingriff zur Brillenbeseitigung
geeignet. Dabei geht Sicherheit vor Übereiffer. Die kalkulierbaren
Risiken sollten in einem ausführlichen Beratungsgespräch erläutert
werden.
Wenn Sie hinter allen der oben aufgeführten Punkte mit ruhigem Gewissen
ein "Häkchen" machen können, alle diesbezüglichen Fragen durch einen
Operateur des Zentrums eindeutig und klar beantwortet werden, dann ist
die größtmögliche Sicherheit für Ihre Augen gegeben. Ist auch nur einer
der Punkte nicht erfüllt, lohnt es sich, gegebenenfalls ein anderes
Laserzentrum aufzusuchen!
Die Augenklinik und das Lasikzentrum
am Gendarmenmarkt sind auf höchstem Niveau ausgerüstet.
Dabei handelt es sich bei den eingesetzten Geräten nicht nur um den
letzten Stand der Technik, sondern um Geräte, welche optimal
aufeinander abgestimmt sind und in dieser oder ähnlicher Konfiguration
in führenden Augen-Laser-Kliniken Deutschlands eingesetzt werden.
Neben ständiger Aktualisierung der Technik wird in der Augenklinik am
Gendarmenmarkt besonderes Augenmerk auf die Seriosität und die
Erfahrung der Gerätehersteller gelegt. Prüfen Sie gern anhand der
oben aufgeführten Punkte die Kompetenz und das Qualitätsbewusstsein. Sie
können sicher sein, bei uns bei allen Fragen ein Häkchen machen zu
können. Und wenn Sie weitere Fragen bezüglich Technik, Ausstattung,
Wartung, Updating der Software oder auch zu den medizinischen
Leistungen selbst haben, stehen Ihnen sowohl die Mitarbeiter der
Patientenbetreuung, als auch die Schwestern, Pfleger und Ärzte gern zur
Verfügung.
Aktuelles
Testsieger bei "Stiftung
Warentest".
All-Laser Lasik
Augenklinik am Gendar-
menmarkt stellt voll-
ständig auf Femto-Lasik um.
Kontakt
Augenklinik und
Lasikzentrum am
Gendarmenmarkt
Charlottenstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 030/206589-0
Fax: 030/206589-2